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Hätten Sie es gewusst? Tränende Augen, eine laufende Nase und Niesen in der Pollenzeit haben etwas mit dem Darm zu tun. Immer mehr Studien zeigen, dass viele Beschwerden mit der Gesundheit des Darms zusammenhängen. Und die allergische Rhinitis, gemeinhin als Heuschnupfen bekannt, ist da keine Ausnahme. Dabei kann man einiges tun, um diese Allergien zu vermeiden.

 

Hilfe bei Pollenallergie

Von einigen Darmbakterienstämmen weiß man, dass sie gezielt bei Allergien helfen können. Führt man diese zu, wird das Immunsystem unterstützt und die bisherigen Abwehrreaktionen gegen die Antigene besänftigt. Eine Pollenallergie lässt sich so viel besser in den Griff bekommen und die Betroffenen erhalten deutlich mehr Lebensqualität zurück. Idealerweise wird ein solches Probiotikum bereits eine Woche vor Eintreten der Pollenflugzeit, und auch währenddessen, durchgehend eingenommen.

 

Aber können Allergien verhindert werden?

Die Antwort ist: Ja! Allergien können heutzutage gut mit Medikamenten behandelt werden. Allerdings gibt es weitere Möglichkeiten, das eigene Risiko zu mindern, eine Allergie zu entwickeln. Und die beginnen mit einem gesunden Darm! Denn, je gesünder und vielfältiger das aus Bakterien bestehende Darmmikrobiom ist, desto weniger allergische Symptome bilden sich hieraus.

 

Störfaktoren des mikrobiellen Gleichgewichts

Das Darmmikrobiom verliert an wertvoller Vielfalt, weil unsere Essgewohnheiten viel einseitiger geworden sind, die Einnahme von Antibiotika aber zugenommen hat. Damit verlernen Darm und das Immunsystem die „Artenvielfalt“ dessen, was als „fremd“ erkannt werden kann, aber keiner Überreaktion bedarf. Diese Aussage ist nicht neu! Schon bei Kindern sagt man, dass sie gesünder sind, je mehr Einflüssen sie von außen ausgesetzt werden. Heißt: Je mehr Mikroorganismen wir uns aussetzen, desto stärker ist unsere Immunabwehr. Ein von einseitiger Ernährung geschwächter Darm reagiert bei Allergenen über und schickt den Körper in den Verteidigungsmodus – auch bekannt als Allergie.

 

Wie sieht diese Überreaktion aus?

Damit bezeichnet man die Immunreaktion des Körpers gegen einen fremden Eindringling. Die krankheitsbekämpfenden Immunzellen des Körpers identifizieren dabei harmlose Substanzen fälschlicherweise als gefährliche Bakterien oder Viren. Beim Angriff der

Immunzellen auf die Allergene werden Chemikalien produziert, welche eine Freisetzung von Histamin zur Folge haben. Dadurch kommt es zu den bekannten Symptomen wie eine laufende Nase, rot tränende Augen, Bauchschmerzen oder Durchfall.

 

Allergieauslösende Stoffe:

– Pollen

– bestimmte Nahrungsmittel wie Milch- oder Hühnereiweiß, Fisch, Nüsse

– Hausstaubmilben

– Schimmelpilze

– Tierhaare

– Insektengifte

 

Gesunder Darm – weniger Allergien

Es könnte also mehr hinter Allergien stecken, als man denkt. Und das Wichtigste dabei ist: Wir können mehr dagegen tun, als bisher gedacht. Während Darmbakterien und Allergien nach wie vor ein aktives Forschungsgebiet sind, könnte eine sorgfältige Ernährung, gerade bei Kindern, helfen, ein Leben lang frei von Allergien zu sein. Und in Zukunft sollen Darmbakterien sogar Allergien behandeln können.

Bis es soweit ist, empfehlen wir unsere den Darm unterstützenden Produkte zur Linderung Ihrer durch Allergien hervorgerufenen Symptome: