Allgemein

Schlechter Schlaf kann negative Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. Im Schlaf werden einige Abbauprodukte aus dem Gehirn abtransportiert. Das funktioniert aber nicht richtig, wenn man unter Schlafmangel leidet.

Schlafen wie da Vinci?

Die Mona Lisa von Leonardo da Vinci betört mit ihrer Schönheit. Fraglich ist aber, ob sie mit genauso wenig Schlaf wie der Künstler selbst auskam. Von ihm wird erzählt, er habe nie lange geschlafen – nur über den Tag verteilt sehr kurze Schlafzeiten eingehalten. Dieser sogenannte  olyphasische Schlaf kommt gerade in Mode. Dabei gilt es, den „Zeitverlust“ der Hauptschlafphase wesentlich zu reduzieren und als Ersatz kurze Nickerchen über den Tag zu verteilen. Ein  kurzer Mittagsschlaf kann erholsam sein, einen gesunden, tiefen Nachtschlaf wird er aber niemals ersetzen. Die optimale Schlafdauer für Erwachsene beträgt ca. sieben bis neun Stunden.

 

10 wichtige Tipps für einen gesunden Schlaf

 

1. KÜHLES SCHLAFZIMMER

In einem warmen Zimmer fällt das Einschlafen immer schwer. Ideal ist es, wenn man eine Temperatur zwischen 18 und 19 Grad Celsius im Raum hat.

2. WARMES BAD

Nehmen Sie vor dem zu Bett gehen noch ein warmes Bad. Wenn sich der Körper danach abkühlt, kann dies ein Signal an das Gehirn sein, schlafen zu gehen. Schlafeffizienz und Schlafqualität können sich verbessern.

3. 4-7-8-REGEL

Eine einfache, entspannungsfördernde Atemmethode: Legen Sie die Zungenspitze hinter Ihre oberen Vorderzähne. Atmen Sie vollständig durch den Mund aus und machen Sie ein „Zisch-Geräusch“. Dabei in Gedanken bis acht zählen. Dann den Mund wieder schließen und durch die Nase einatmen. Geistig bis vier zählen. Atem anhalten und  gedanklich bis sieben zählen. Zyklus mindestens dreimal wiederholen.

4. ZEITPLAN

Unser Körper verfügt über ein eigenes Regulationssystem. Wacht man  täglich zur gleichen Zeit auf und geht auch nachts zur gleichen Zeit zu Bett, kann das der inneren Uhr helfen, diesen Zeitplan einzuhalten.

5. „NO CLOCK WATCH“

Wer mitten in der Nacht aufwacht und sofort auf die Uhr schaut, der setzt sich selbst unbewusst unter Stress. Diese lösen Ängste vor Schlaflosigkeit aus. Entfernen Sie also alle Uhren aus Ihrem Zimmer. Oder den Wecker einfach zur Wand drehen.

6. ESSEN

Kohlenhydratreiche und/oder fettige Mahlzeiten sind einer guten Nachtruhe abträglich. Leichte Gerichte am Abend fördern einen tieferen und erholsameren Schlaf.

7. MUSIK

Es mag fast zu einfach klingen. Aber Musik kann die Qualität des Schlafs erheblich verbessern und wird bereits zur Therapie chronischer Schlafstörungen eingesetzt. 45 Minuten beruhigende Musik vor dem Schlafen verhilft zu einem erholsameren und tieferen  Schlaf. Meditative, buddhistische Klänge können  ein großartiges Mittel dafür sein.

8. WACH BLEIBEN!

Tricksen Sie sich selbst aus. Der Erfolgsquotient, wirklich schnell einzuschlafen, wenn man es sich vornimmt, ist sehr gering. Drehen Sie das Ganze mal um und nehmen den Zwang raus! Konzentrieren Sie sich darauf, wach zu bleiben. Klingt paradox, hilft aber oft.

9. POSITIV DENKEN!

Hand aufs Herz: was macht Sie glücklich? Stellen Sie sich beim Einschlafen einen Ort vor, an dem Sie glücklich und ruhig sind. Der Geist ist so mit guten Gedanken beschäftigt und hat keinen Raum mehr für die Gedanken, die einen sonst am Einschlafen gehindert haben.

10. NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL

Magnesium beispielsweise hilft beim Einschlafen. Es aktiviert die für den Schlaf verantwortlichen Neurotransmitter. Auch Mittel mit Baldrian, Melisse oder Melatonin, dem Schlafhormon, erleichtern das Einschlafen.

 

Mit diesen Tipps schaffen Sie es mit Sicherheit, auch bald in einen ruhigen und gesunden Schlaf.

Quelle: apolife-Magazin

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