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Für viele ist es der Höhepunkt des Jahresabschlusses und jedes Mal wieder ein Erlebnis: das Silvester-Feuerwerk. Allerdings empfinden nicht alle die lauten Raketen und Böller als Bereicherung, ja, manche Geschöpfe wissen gar nicht, wie ihnen geschieht – unsere Haustiere.

 

Lautes neues Jahr!

Im Prinzip ist das Abbrennen von Feuerwerken in Österreich ganzjährig verboten. Allerdings können in jeder Gemeinde Ausnahmen gewährt werden, wie bei großen Veranstaltungen oder eben zum Jahreswechsel. Diese sind zu Silvester normalerweise zeitlich beschränkt, was aber leider manche Menschen nicht davon abhält, schon einige Tage davor und danach den Abendhimmel mit Raketen zu erleuchten oder die Nachbarschaft mit Böllern zu „beglücken“. Sollten die möglichen Corona-Maßnahmen heuer alle Feierlichkeiten uneingeschränkt erlauben, stellen sich Frauchen und Herrchen schon wieder auf eine Zeit ein, die ihren Lieblingen viele Schreckmomente oder sogar Dauerstress bescheren wird.

Es soll sogar Menschen geben, die den hierzulande üblichen, dezibelstarken Feierlichkeiten entfliehen und mit ihrem Liebling einen Kurzurlaub in einem Land einlegen, wo die Silvesterknallerei überhaupt verboten ist. Für alle, die lieber zu Hause bleiben möchten, hier nun ein paar wertvolle Tipps, um dem Haustier etwas die Angst zu nehmen und es besser auf die stressige Zeit vorzubereiten:

 

Tipp 1: An Geräusche gewöhnen

Eigentlich ein Ratschlag, der prinzipiell empfehlenswert ist: Gewöhnen Sie Ihr Tier bereits im Welpenalter an laute Geräusche. Nicht nur Knallkörper können es erschrecken und zu gefährlichen Panikreaktionen führen, Gewitter, Hupen oder anderer plötzlicher Lärm sind ebenso potenzielle Gefahrenquellen, die unter Umständen zu unvorhergesehenen Reaktionen des Hundes führen. Dieses Training kann z. B. mit einer CD durchgeführt werden, die unterschiedlichste Geräusche enthält. Beginnen Sie langsam und loben Sie Ihren Liebling, wenn er auch in unangenehmen Lärmsituationen ruhig und entspannt bleibt. Idealerweise führen Sie das Ganze regelmäßig und bis ins hohe Alter durch, um zukünftige Panikreaktionen bestmöglich zu vermeiden.

 

Tipp 2: Was tun in der Silvesternacht?

Es empfiehlt sich, Hunde in den Tagen rund um den Jahreswechsel beim Spaziergang angeleint zu lassen und nur in der gewohnten, umliegenden Gegend spazieren zu gehen. Die Gefahr ist groß, dass das Tier durch einen Knall in Panik gerät, möglicherweise auf die Straße läuft oder sich auf der Flucht verletzt. Und selbst, wenn das Ich-will-raus- Miauen herzzerreißend ist, Freigänger-Katzen besser in dieser Zeit nicht hinauslassen. Bei Hamstern, Kaninchen und anderen Kleintieren ist es ratsam, sie in der Silvesternacht in einen abgedunkelten, ruhigen Raum zu stellen und vielleicht sogar bei ihnen zu bleiben. Ihrem Hund können Sie Körperkontakt anbieten und ihn selbst entscheiden lassen, ob er sich nicht lieber „verkriechen“ möchte. Ablenkung durch Spiele oder Kauartikel kann ebenso helfen.

 

Tipp 3: Hilfe durch die Nase

Nicht nur wir Menschen reagieren sehr sensibel auf Düfte, auch auf unsere vierbeinigen Freunde können speziell entwickelte Duftvernebler (z. B. Feliway oder Adaptil) eine beruhigende Wirkung haben. Sie senden spezielle Stoffe, sogenannte Pheromone, aus, die bei Stresssituationen, wie Umzügen, Gewittern oder eben Feuerwerken, Hunden
und Katzen die Anspannung nehmen. Am besten ist es, den Verdampfer bereits einige Wochen vor dem Ereignis in die Steckdose zu stecken.

Tipp 4: Mittel gegen die Angst

In Ihrer ApoLife Apotheke gibt es selbstverständlich natürliche Präparate, die Ihrem Liebling helfen, besser mit Angst und Stress klarzukommen. Bewährt haben sich hierbei beispielsweise die bekannten Bachblüten-Notfalltropfen oder -Globuli, die man bei den ersten Anzeichen von Furcht oder ebenso prophylaktisch verabreichen kann. Helfen auch die intensivsten Anstrengungen nichts, hat der Tierarzt weitere Möglichkeiten und wird gegebenenfalls wirksame angstlösende Medikamente verschreiben bzw. im Notfall das Tier vorübergehend leicht sedieren.

Sie sehen, es gibt viele Wege, um seinem Haustier die lauten Tage nach der stillsten Zeit ein wenig erträglicher zu machen. Ihre ApoLife Apothekerinnen und Apotheker unterstützen Sie hier gerne, damit für Ihr Haustier der bestmögliche Rutsch ins neue Jahr gewährleistet ist.

 

// Quelle: ApoLife Magazin Nov/Dez 2021

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