ZECKEN, FSME & BORRELIOSE

Was ist FSME?

Zecken sind weltweit verbreitet. Sie zählen zu den Spinnentieren und sind Parasiten, die sich vom Blut zahlreicher Wirbeltiere ernähren. Bei diesem Vorgang kann eine Reihe an Krankheiten auf Mensch und Tier übertragen werden.

Nicht jede Zecke überträgt Krankheiten. Wenn es doch der Fall ist, dann kommen in Österreich am häufigsten FSME und Borreliose vor.

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Krankheitsbild:

Eine Grippe-ähnliche Phase, gern als Sommergrippe bezeichnet. Bei fast einem Drittel der Infizierten kommt nach dieser etwa 4-6-tägigen Phase es zur Organbeteiligung. Hier ist die wichtigste Verlaufsart die “Meningo-Enzephalitis”, also eine Beteiligung des Hirns und der Gehirnhäute, manchmal auch des Rückenmarkes. Es kann aber auch der Herzmuskel mitbetroffen sein oder die Leber. Die Schwere des klinischen Bildes ist altersabhängig: Kinder und Jugendliche erkranken im Allgemeinen nicht so schwer, mit zunehmendem Lebensalter steigt die Komplikationsrate.

Bedeutung und Vorkommen:

In Österreich gibt es praktisch kein Bundesland, das FSME frei wäre. Die Hauptverbreitungsgebiete sind die ländlichen Regionen der Steiermark, Kärntens, Niederösterreichs, Oberösterreichs, sowie auch Salzburg, das Burgenland, ja sogar der Stadtrand Wiens.

Außerhalb Österreichs gibt es die FSME in weiten Teilen Bayerns, aber auch schon in einigen anderen deutschen Bundesländern. Tschechien, die Slowakei, Slowenien, die baltischen Staaten, Rußland, Polen u. a. sind ebenfalls FSME-Gebiete. Es scheint, daß in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme der Erkrankungen zu verzeichnen ist, nur in Österreich sind die Erkrankungszahlen rückläufig, was jedoch dadurch begründet wird, daß etwa vier Fünftel der Bevölkerung geimpft sind.

 

Quelle: www.deineapotheke.at

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